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Klimaanlagen: Cool bleiben – auch beim Versichern

Immer mehr Haushalte sorgen an heißen Tagen mit einer Klimaanlage für angenehme Temperaturen. Doch was passiert, wenn Sturm, Wasser oder ein technischer Defekt dem Gerät zusetzen?

Klimaanlagen sind längst nicht mehr nur in Büros oder Hotels zu finden. Mittlerweile verfügt bereits rund jeder zehnte österreichische Haushalt über eine Klimaanlage. Wer mehrere tausend Euro in angenehme Raumtemperaturen investiert, sollte allerdings nicht nur auf Leistung und Energieverbrauch achten. Auch ein Blick in die Polizze lohnt sich. Denn für den Versicherungsschutz kommt es darauf an, welche Anlage Sie verwenden – und wodurch ein Schaden entsteht.

Fest installiert oder mobil?

Bei einer fix installierten Split-Klimaanlage befinden sich üblicherweise ein Teil im Gebäude und ein Außengerät an der Fassade oder auf dem Grundstück. Da solche Anlagen fest mit dem Gebäude verbunden sind, können sie als Gebäudebestandteil im Rahmen der Eigenheimversicherung berücksichtigt sein. Wird beispielsweise das Außengerät durch einen Sturm beschädigt, kann daher – abhängig von der vereinbarten Deckung – die Eigenheimversicherung zum Zug kommen.

Anders sieht es bei mobilen Klimageräten aus, die lediglich in der Wohnung aufgestellt werden. Sie zählen grundsätzlich zum Wohnungsinhalt und sind damit der Haushaltsversicherung zuzuordnen. Entscheidend ist in beiden Fällen, welche Gefahren in der jeweiligen Polizze tatsächlich eingeschlossen sind.

Wenn die klassische Deckung nicht reicht

Nicht jeder Schaden an einer Klimaanlage entsteht durch Sturm, Feuer oder Leitungswasser. Auch elektrische Schäden, Material- oder Herstellungsfehler, Ungeschicklichkeit oder mechanische Einwirkungen können eine Anlage außer Gefecht setzen.

Hier kommt die Technikversicherung ins Spiel. Solche Deckungen werden häufig als Zusatzbausteine zur Eigenheimversicherung angeboten und können technische Einrichtungen gegen Risiken absichern, die über die klassischen versicherten Gefahren hinausgehen.

Gerade bei einer hochwertigen Klimaanlage lohnt es sich deshalb, genau hinzusehen: Ist nur das Gerät selbst berücksichtigt oder auch die dazugehörige Steuerungs- und Elektrotechnik? Welche Schadenursachen sind eingeschlossen? Und gibt es Entschädigungsgrenzen oder Selbstbehalte?

Auch Kondenswasser kann zum Thema werden. Tritt aufgrund eines Defekts Wasser aus und beschädigt Böden, Wände oder Einrichtung, hängt die Leistung davon ab, wodurch der Schaden entstanden ist und welche Deckung vereinbart wurde.

Nach dem Einbau die Polizze checken

Eine fest installierte Klimaanlage ist nicht nur ein Komfortgewinn, sondern kann auch eine beträchtliche Investition darstellen. Nach dem Einbau empfiehlt es sich daher, die bestehende Eigenheim- bzw. Haushaltsversicherung überprüfen zu lassen. Dabei kann geklärt werden, ob die Anlage ausreichend berücksichtigt ist, die Versicherungssumme noch passt und eine zusätzliche Technikdeckung sinnvoll ist.

Bei fix installierten Anlagen sollte außerdem auf eine fachgerechte Montage geachtet werden. Notwendige Bewilligungen oder Zustimmungen – etwa bei Miet- oder Eigentumswohnungen – sollten bereits vor dem Einbau geklärt werden.

Unser Tipp

Klimaanlage, Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Pooltechnik oder Smart Home: In vielen Haushalten steckt mittlerweile viel Geld in moderner Haustechnik. Prüfen Sie deshalb von Zeit zu Zeit, ob Ihre Polizze mit der technischen Entwicklung Ihres Zuhauses Schritt gehalten hat.

Sie haben eine Klimaanlage oder andere Haustechnik nachgerüstet? Informieren Sie uns darüber. Wir prüfen, welche Anlagen bereits berücksichtigt sind, ob die Versicherungssummen passen und wo eventuell zusätzlicher Schutz sinnvoll ist. So behalten Sie auch versicherungstechnisch einen kühlen Kopf.

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